Malteser trauern um emeritierten Papst Benedikt 

Archivbild: Papst Benedikt XVI zu Besuch in Deutschland 2011. Foto: Wolf Lux/Malteser.

Köln/Vatikanstadt. „Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir die Nachricht vom Tode des emeritierten Papst Benedikt XVI. aufgenommen. Benedikt hatte immer eine ganz besondere Beziehung zu den Maltesern“, erklärt Erich Prinz zu Lobkowicz, Präsident der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser Ritterordens. „Er war nicht nur einer der größten Theologen des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein großer Freund und Förderer der Malteser. Und darüber hinaus ein Gigant des Geistes und des Herzens.“

Die Malteser durften Benedikt XVI. beim Weltjugendtag 2005 in Köln und ein Jahr später bei seinem Besuch in seiner Heimat Bayern als Sanitätsgarde begleiten. Auch bei den Romwallfahrten der Malteser für Menschen mit Behinderungen gab es einen intensiven Austausch. Im Dezember 2007 bekam er vom damaligen Präsidenten Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin die Ehrenmitgliedschaft beim Malteser Hilfsdienst überreicht. „Es war uns eine besondere Freude ihn zum Ehrenmitglied des MHD zu ernennen. Denn die Ehrenmitgliedschaft ist ein Zeichen der Verbundenheit und Treue von ihm zu uns gewesen“, erklärt der aktuelle Präsident des Malteser Hilfsdienst, Georg Khevenhüller. „Wir haben so viele Anknüpfungspunkte mit Benedikt gehabt, bei seinen Aufenthalten hier in Deutschland, aber auch, wenn die Malteser in Rom waren. Jetzt müssen wir Abschied von ihm nehmen und sind sehr traurig.“

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