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Malteser in Bayern und Thüringen

46. Malteser Wallfahrt nach Altötting

17.07.2017
Höhepunkt Pontifikalamt. Für die Teilnehmer war die Wallfahrt wieder Mal eine spirituelle und gleichzeitig Kraft gebende Reise Foto: Malteser
Höhepunkt Pontifikalamt. Für die Teilnehmer war die Wallfahrt wieder Mal eine spirituelle und gleichzeitig Kraft gebende Reise Foto: Malteser

Mit Maria zu Jesus

Wallfahrten sind gelebtes Ehrenamt und damit ein Kerndienst der Malteser. Am 16. Juli 2017 pilgerten die Malteser bereits zum 46. Mal zum Gnadenbild der heiligen Gottesmutter Maria nach Altötting. Rund 2000 Teilnehmer aus ganz Bayern waren dieses Mal dabei und alle zeigten sich begeistert. Die diesjährige Wallfahrt stand unter dem Motto ‚Mit Maria zu Jesus‘. „Mit diesem Motto ist ausgesprochen, was das Wesen und der innere Kern einer Marienwallfahrt ist: Gemeinsam mit der Gottesmutter Maria den Blick auf den zu richten, der gekommen ist, die Welt zu erlösen; der befreit, was ein Dasein in Gefangenschaft hält; der heilt, was krank ist und aufrichtet, was darnieder liegt“, beschreibt Bischof Stefan Oster, der auch das Pontifikalamt bei der Wallfahrt hielt, die Kernbotschaft der Pilgertour.

Für die Teilnehmer war die Wallfahrt eine spirituelle und gleichzeitig Kraft gebende Reise. „Schon die Prozession zur Basilika St. Anna war ein schönes Erlebnis. Die Predigt von Bischof Oster über Gottes Großzügigkeit und seine enge Beziehung zu uns Menschen hat mich persönlich sehr angesprochen“, sagte ein begeisterter Pilger.

Die Malteser, die seit 1970 immer am dritten Sonntag im Juli die Altötting-Wallfahrt für Menschen mit Behinderung organisieren, hatten auch dieses Jahr für alle Teilnehmer ein offenes Ohr. „Es ist schön zu sehen, wie den Menschen das Herz aufgeht. Das beginnt schon, wenn die Pilger aus so vielen Diözesen in Altötting ankommen und sich zuerst auf dem Dultplatz versammeln. Die Schlussandacht vor der Gnadenkapelle rundet diesen gemeinsamen Pilgertag ab“, erklärt Jan Philipp Gerhartz, Referent für Malteser Pastoral bei den Maltesern im Erzbistum München und Freising und seit zehn Jahren für die Altötting-Wallfahrt verantwortlich.

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