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„Qualität schafft Sicherheit. Sicherheit schafft Vertrauen.“Schon seit 2008 ziert das TÜV/DEKRA Zertifikat Sicherheit in der Personenbeförderung die Fahrzeuge des Malteser Hilfsdienstes. Die Auszeichnung ist aber nur das wert, was die Malteser draus machen: gelebte Qualität. Deshalb haben die Malteser in Bayern und Thüringen ihre Moderatoren im Fahrdienst Anfang April 2011 zu einem Symposium für Verkehrssicherheit eingeladen. Der Grundgedanke: Wir können nur das lehren, was wir wirklich verinnerlicht haben. Und das ist für Fahrdienstleiter Michael Bauer ganz klar, „die Sicherheit unserer Kunden und die Qualität unserer Leistung.“ Denn nur, so Bauer, wenn man die „Qualität erhöht und schult, kann der Fahrzeugführer Sicherheit im Umgang mit den Autos erhalten. Und nur diese Sicherheit schafft am Ende das Vertrauen der Kunden. Zwei Tage hat der Fahrdienstleiter zusammen mit Frank Drescher, Einsatzleiter Rettungsdienst, Benedikt Liefländer, Bereichsleiter Notfallvorsorge und Stefan Reupke, Dienststellenleiter Schweinfurt, die Ausbilder im Fahrdienst nach Straubing zum Symposium für Verkehrssicherheit geladen. Zwei Tage mit einem umfangreichen Programm. „Die Verkehrssicherheit als Teil unserer Unternehmensphilosophie stand ebenso auf dem Programm, wie die Schadensvermeidung durch Prävention“, erklärt Bauer. Daneben stellte Frank Drescher die Umsetzung des Feuerwehr-Führerscheins bei den Maltesern vor und Stefan Reupke führte durch das Schulungsprogramm in der Ausbildung, dem Medienpaket AV21. Highlight der zweitägigen Schulung war aber die praktische Einheit. Bei sonnigen Temperaturen kamen die Moderatoren ordentlich ins Schwitzen, als es darum ging, die Kontrolle über die Einsatzfahrzeuge zu behalten. „Wir haben Ausweichmanöver auf einer nassen Folie trainiert. Das simuliert zum Beispiel Aquaplaning“, erläutert Bauer. Schon bei 50 km/h kam der ein oder andere ins Schleudern – im Straßenverkehr ein oft fataler Zustand, wie auch Bauer weiß. „Ein Einsatzfahrzeug, welches mit hoher Geschwindigkeit zum Ziel kommen muss, ist besonders für schnelle Ausweichmanöver prädestiniert. Kommt es zum Unfall steht eine Eigenversorgung im Vordergrund, der Verunfallte muss entsprechend warten – ein oft lebensbedrohlicher Zustand.“ Aber nicht nur mit Tempo mussten die Übenden umgehen können, auch Augenmaß war gefragt. Einparken, wenden auf engstem Raum oder Fliehkräfte im Kreisverkehr wurden simuliert. „Da musste jeder an seine Grenzen gehen, aber die Erfahrung kann jeder mit in seinen Alltag nehmen und so die Ausbildung verbessern.“ „Stillstand im Qualitätswesen bedeutet Rückschritt“Malteser verbessern weiter den Qualitätsanspruch im Fahrdienst Die zehn internen Auditoren werden in den kommenden Wochen und Monaten interne Qualitätstests in der Region Bayern und Thüringen bei den Maltesern machen. „Wir waren der erste Fahrdienst, der sich einem externen Qualitätszertifikat unterzogen hat. TÜV/DEKRA haben uns einen hohen Qualitätsstandart bescheinigt. Das gilt es jetzt, in internen, aber auch weiterhin in externen Tests zu bestätigen“, erklärt Bauer die Maxime der Malteser. „Denn nichts ist uns wichtiger, als ein zufriedener Kunde. Immerhin setzen bayernweit rund 13.000 Personen täglich ihr Vertrauen in uns Malteser. Da sind höchste Qualitätsansprüche das Minimum, was wir bieten können“, so Bauer weiter. Neben der Qualität zählt für die Malteser natürlich auch die Menschlichkeit. „’Weil Nähe zählt’ ist bei uns nicht nur ein Motto, es ist bei uns Programm. Das sind wir unserem Auftrag schuldig“, erklärt Bauer. Der Auftrag der Malteser lautet seit Jahrhunderten: dem Nächsten in Liebe begegnen, besonders den Armen und Kranken. |
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