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Malteser in Bayern und Thüringen

Wäschetrockner

Im Raum Deggendorf stand das Wasser bis zu drei Wochen in den Häusern. Nach dem Rückgang der Flut gab es für viele Betroffene keine Möglichkeit, ihre Kleidung zu trocknen, denn die Wände der Häuser waren feucht, außerdem mit Öl verseucht, teilweise von Schimmel befallen. Viele wohnten beengt im 1. Stock ihres Hauses, während sie das Erdgeschoss trockneten und renovierten. In den Gärten standen Bauschuttcontainer und Sperrmüll, in der Luft lag der permanente Geruch von Öl.

Obwohl bei manchen von uns Wäschetrockner als Luxus gelten, war schnell klar, hier im Katastrophengebiet sind sie kein Luxus. So finanzierte die Malteser Hochwasserhilfe 120 Wäschetrockner. Die Wäschetrockner bzw. Gutscheine dafür wurden mit dem Sachspendenlager in Deggendorf unter der Leitung des Deggendorfer Kreisjungendrings verteilt. Dadurch wurde der Alltag für die Betroffenen etwas erleichtert.

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