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Malteser in der Erzdiözese München und Freising

Stiftung Warentest urteilt: Malteser Hausnotruf auf Platz zwei
Bestnote in der Notrufbearbeitung

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest, Journal Gesundheit test9/2011 belegt der Hausnotruf der Malteser Platz zwei von zwölf getesteten Hausnotrufdiensten. Die Bestnote im Bereich der Notrufbearbeitung zeigt, dass man im Notfall bei den Maltesern sicher aufgehoben ist“, so Dominik Lichtmeß, Hausnotrufverantwortlicher der Malteser im Großraum München.

Stiftung Warentest hatte in München und Berlin mit insgesamt 20 Testern Hausnotrufsysteme vor allem auf Notrufbearbeitung, Inbetriebnahme und Geräteeinweisung sowie Beratung, Information und Kundenservice geprüft. „Dass wir beim Informationsmaterial oder auch beim Kundenservice nicht ganz vorn waren, nehmen wir zum Anlass das jetzt genau zu überprüfen, um hier noch besser zu werden“, so Herr Lichtmeß.

Der Hausnotrufdienst der Malteser hilft mittlerweile bundesweit fast 73.000 alleinlebenden alten, kranken oder behinderten Menschen, möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung sicher und unabhängig zu leben. Allein im Großraum München verlassen sich 7.400 Menschen auf die Malteser.

Weitere Informationen: www.malteser-hausnotruf.de

Ausführliche Informationen über den Hausnotruf im Bezirk München erteilt: Dominik Lichtmeß, Dominik.Lichtmess AT malteser.org, 089/85808034.


 

10. Februar 2011: Tag der Kinderhospizarbeit
Bayerns Sozialministerin Haderthauer: „Kinderhospizarbeit ist Hospiz – und mehr“

In Bayern sterben jährlich 600 bis 700 Kinder an Erkrankungen. Familien, die mit der Situation, ein todkrankes Kind zu haben, in Berührung kommen, sind oft überfordert oder fühlen sich allein gelassen. Unterstützung bieten die vielen Kinder- und Jugendhospizdienste. Anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit am 10. Februar 2011 wollten Sozialministerin Christine Haderthauer und die Malteser der Erzdiözese München und Freising in einer gemeinsamen Pressekonferenz auf dieses Thema aufmerksam machen. „Ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Hospizhelfer sind in dieser Phase für Kinder und ihre Familien da und begleiten sie mitfühlend und unterstützend auf dem leider oftmals langen Leidensweg“, erklärte Sozialministerin Haderthauer, die gleichzeitig die Haus- und Kinderärzte in die Pflicht nahm, noch stärker über das Angebot der Hospizdienste zu informieren. Denn die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Kinder- und Jugendhospizdienste begleiten, helfen, hören zu und spenden Trost. Der Alltag ist dabei immer anders. „Oft kümmern wir uns um die Geschwisterkinder, wenn die Eltern Zeit brauchen, sich um das erkrankte Kind zu kümmern. Oder wir helfen bei der Trauerbewältigung, wenn ein Familienmitglied verstorben ist“, weiß die Koordinatorin des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes in der Erzdiözese München und Freising, Christa Ruf-Werner.
Seit fünf Jahren gibt es den Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser in der Erzdiözese. „Viele Familien wissen immer noch nicht, wo sie Hilfe bekommen oder scheuen sich einen Hospizdienst in Anspruch zu nehmen, da dieser mit Sterben assoziiert wird“, berichtet Ruf-Werner. „Außerdem sind da oft Bedenken, fremde Menschen in die eigene Familie zu lassen. Diese Angst ist aber völlig unbegründet“, weiß Ruf-Werner. Die Malteser Helfer sind speziell für die Kinder – und Jugendhospizarbeit ausgebildet. Wenn Familien mit dem Alltag überfordert sind, kommen die Malteser und unterstützen, wo Unterstützung benötigt wird. „Begleiten, Zeit schenken, mit Geschwisterkindern spielen, Trost spenden, zuhören oder einfach da sein, wenn eine Schulter zum Anlehnen benötigt wird. Das ist unser Angebot. Dabei gehen wir individuell auf die Familien ein – und die Hilfe ist kostenlos“, so Ruf-Werner. Zustimmung erhielt die Koordinatorin der Malteser Kinder- und Jugendhospizarbeit auch von der Malteser Generaloberin und Vizepräsidentin Elisabeth Freifrau von Spies. „Oftmals begleiten die Helfer eine Familie über viele Jahre. Wir helfen so lange, wie die Familie unsere Hilfe braucht. Auch bei einer Trauerbewältigung“, so Baronin Spies bei der Pressekonferenz.


 

Wir sind für Sie da

Genau da zur Stelle zu sein, wo man gebraucht wird, und professionell und umfassend zu helfen, das machen sich die Malteser seit mehr als 900 Jahren zur Aufgabe. Und sind dabei immer am Puls der Zeit und ganz nah an den Menschen, die ihre Hilfe brauchen. Der Malteser Hilfsdienst ist mit rund 34.000 ehrenamtlichen und über 12.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktiv und damit immer in Ihrer Nähe. 

Eine Übersicht über unsere Dienste finden Sie hier.





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